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Spannung - Badminton der Extraklasse - Vorfreude pur - eine Vorab-Betrachtung von Felix Schoppmann
An diesem Wochenende finden die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga zwischen dem TV Refrath und der SG Anspach statt.
Am Samstag um 14.00 Uhr beginnt das Hinspiel in der altehrwürdigen ARS-Halle in Neu-Anspach, am Sonntag, 15.00 Uhr folgt das Rückspiel, zu dem das Team mit Fans im Reisebus bereits um 11.00 Uhr startet.
 Vor Spielbeginn wird in der ARS-Halle der langjährige Fan und Förderer der SGA, der Hessische Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Herr Jürgen Banzer, ein Grußwort sprechen.
 Anschließend überreicht die Frankfurter Volksbank, vertreten durch Regionaldirektor Harald Fleischhauer, die Spielbälle ... und dann kann es losgehen!
 In der Refrather Mannschaft stechen besonders der Indonese Willianto und  Bulgare Yankov heraus. Dahinter folgt aber eine fast ebenso starke „heimische“ Truppe.
Die SGA ist für ihr Konzept, ausschließlich auf regionale Talente zu setzen, in dieser Saison endlich wieder einmal belohnt worden. Nach dem knappen Scheitern in den Vorjahren, konnte man in dieser Saison die 4. Meisterschaft in der 2. Bundesliga feiern. Ohne die Unterstützung von Sponsoren wäre dieses nicht möglich. Hier gilt der besondere Dank den „INTER-VERSICHERUNGEN“ und dem „USINGER ANZEIGER“.
Nach dem Erringen der Meisterschaft und den anschließenden Feiern, standen die letzten Wochen im Zeichen einer Kraft zehrenden Vorbereitung. Da aber die gesamte Mannschaft von dem anstehenden Ereignis beflügelt scheint, wurde diese ohne große Widerworte durchgezogen. In dieser Woche wird das Training ein wenig zurückgefahren, um am Wochenende in Topform auflaufen zu können.
Bei den Aufstellungen wird es wohl auf beiden Seiten, so lange keine Verletzungen oder Krankheiten dazwischen kommen, keine Änderungen zu den Stammformationen der Punkterunde geben.
Im Damendoppel werden sich Mona Reich, aktuelle Südwestestdeutsche Meisterin der Juniorinnen im Einzel und Mixed, und Neu-Nationalspielerin Johanna Goliszewski auf Anspacher Seite und Britta Hogrefe und Hanna Kölling, aktuelle Westdeutsche Meisterinnen im Damendoppel, auf Refrather Seite gegenüber stehen. Diese Paarung verspricht ein hochklassiges Duell zu werden, mit vielen langen und intensiven Ballwechseln.
Im ersten Herrendoppel wird es aller Voraussicht nach zu der Begegnung zwischen Rio Willianto und Dennis Nyenhuis für Refrath und Daniel Benz und Felix Schoppmann für Anspach kommen. In diesem Spiel ist zu beachten, dass das Refrather Doppel in dieser Saison ungeschlagen ist und mit Rio Willianto über einen Spieler mit herausragenden Fähigkeiten verfügt. Hier haben die Refrather sicherlich die Favoritenrolle, aber die Anspacher Paarung hat in dieser Saison auch schon gezeigt, dass sie an einem guten Tag keine Gegner fürchten muss.
Im 2. Herrendoppel ist der Spielausgang völlig offen. Die Paarung Danny Schwarz/ Krasimir Yankov aus Refrath hat in dieser Saison zwar lediglich 2 Spiele verloren und bietet mit Yankov einen bulgarischen Nationalspieler mit Internationaler Erfahrung auf. Auf Anspacher Seite werden wohl Arnd Vetters und Franklin Wahab auflaufen. Die beiden Routiniers hatten in dieser Saison mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, ließen jedoch immer wieder ihre Klasse aufblitzen. Für sie spricht ihre ungeheuere Internationale Erfahrung, ihre in den letzen Wochen stark ansteigende Form und nicht zuletzt ihre Aufstiegsspiel-Routine. Sind es doch nur noch diese beiden und Steffen Hornig die an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga 2004 teilnahmen. Für Mannschaftsführer Franklin sind es sogar schon die 4. Aufstiegsspiele. Wer also das erfolgreichste hessische Herrendoppel aller Zeiten in Aktion sehen will, sollte am Samstag nach Neu-Anspach kommen.
Auf eben genannten Steffen Hornig kommt wohl eine der schwersten Aufgaben zu. Mit Kai Waldenberger steht ihm der Drittplazierte der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Einzel gegenüber. Doch Steffen, der überall wegen seiner herausragenden Kampf- und Willenskraft bekannt ist, ist stets eine Überraschung zuzutrauen. Vor allem vor heimischer Kulisse läuft Steffen immer wieder zu großer Form auf, bezwang er doch hier die damalige Deutsche Nummer 2, Jens Roch.
Im Dameneinzel stehen sich Mona Reich und Mette Stahlberg gegenüber. Mette ist aktuelle Jugendnationalspielerin und hat in ihrer ersten Saison in der 2. Bundesliga bereits gezeigt, dass sie auf diesem Niveau sehr gut mithalten kann. Für Mona haben diese Aufstiegsspiele eine ganz besondere Bedeutung, Vor 5 Jahren zog sie sich kurz vor der Relegation einen Bänderriss zu und konnte nur zuschauen.
Im ersten Herreneinzel kommt es zur Spitzenpartie zwischen Kommissaranwärter Daniel Benz und der bulgarischen Nummer 1, Krasimir Yankov. Hier dürfen sich die Zuschauer auf ein Spiel von europäischem Spitzenniveau freuen. Auch für genügend spektakuläre Spielszenen dürfte gesorgt sein, denn Daniel gibt selten einen Ball verloren. Wenn es einmal sein muss, dann zeigt er auch seinen legendären „Benz-Hecht“.
Im 2. Einzel wird für Refrath Dennis Nyenhuis antreten, langjähriger Jugendnationalspieler und Spieler von nationaler Spitzenklasse. Für Anspach tritt Arnd Vetters an. Arnd befindet sich zurzeit in seinem 2. Frühling und war dieses Jahr der beste Spieler im 2. Einzel der 2. Bundesliga Süd. Im Vergleich zu Daniels Hechtsprung hat der „Vetters-Hecht“ sicherlich die bessere B-Note - bei allerdings gleicher Effektivität.
Im Mixed kommt es wohl zum Duell zwischen dem indonesischen „Sprungwunder“ Rio Willianto und Hanna Kölling für Refrath und Johanna Goliszewski und Felix Schoppmann für Anspach.  Gespannt dürfen die Zuschauer sicherlich auf Johanna sein, die vor einer Woche ihr Länderspieldebüt in eben jener Disziplin gab.
All diese Spielpaarungen sollten Ihr Interesse wecken. Wenn Sie nicht sowieso schon das Match in der Wochenendplanung hatten, entscheiden sie sich nun spontan dafür. Neben den Spielen ist wie immer für eine hervorragende Verpflegung gesorgt. So ist die „Anspacher Kuchentheke“ inklusive Bedienung schon lange erstligatauglich. Auch wird es eine riesengroße Tombola mit vielen schönen Preisen geben.
Mannschaft und Verein laden Sie für den kommenden Samstag, 21. März, 14.00 Uhr, herzlich zu einem Badminton-Event der Extraklasse in die ARS-Halle, Gustav-Heinemann-Straße, Neu-Anspach, ein.
Mona Reich und Daniel Benz je zweifache SWD-Junioren-Meister
Eine Woche vor dem Aufstiegshighlight gegen den TV Refrath nutzten SGA’s Mona Reich, Jule Peters und Daniel Benz die Juniorenmeisterschaften der Gruppe Mitte für eine Leistungsgeneralprobe. Klar, Mona und Daniel waren mit Setzplatz 1 in den Wettkampf gegangen, aber so ein Turnier muss erst mal gespielt werden. Und wie stark sich der hessische Nachwuchs derzeit auch in der Breite zeigt, das hat diese Meisterschaft gezeigt. Vier Titel gingen nach Hessen (Mona und Daniel teilten sich jeweils einen mit Patrik Krämer/TG Hanau) und gleich dahinter kommen mit Eva Kohlhaas(TV Wehen),  Andreas Heinz (TG Hanau), Tessa Koschig, Steffen Peterskovski und Christiopher Fix (alle 1. BV Maintal) Talente, die ihren sportlichen Zenit noch vor sich haben. Die Glückwünsche gehen an die Titelträger, aber auch an den Landestrainer der Hessen, Bernd Brückmann und seine Crew. (gk)
Federleichte Vorfreude auf Relegationsmatch
Es ist die vierte Zweitliga-Meisterschaft der SGA, die in 16 Bundesligajahren zu Buche steht. Fürwahr eine gute Basis, um dem wiederkehrenden Ereignis „Relegation“ mit einer Portion Gelassenheit entgegenzutreten. Doch wer so denkt, der täuscht sich. Die Sportstadt Neu-Anspach fiebert dem Aufstiegsspiel gegen den TV Refrath zwar mit federleichter Vorfreude entgegen, aber das spannungsgeladene Knistern ist überall zu spüren. Das Match ist natürlich der Saisonhöhepunkt der 31-jährigen SGA-Abteilung, aber auch ein besonderes Event für alle Rhein-Main-Lahn-Nidda-Federballer, die zahlreich erwartet werden. Auf 500 Zuschauer schätzen Insider das Live-Interesse – vergleichbar mit dem Interesse bei den zurückliegenden Relegationsspielen der SGA. Mannschaftsführer Franklin Wahab, der sein 241. Bundesligaspiel in Folge bestreiten wird, vertraut der unbändigen Kampfkraft seines Teams, das seit knapp vier Jahren keine Heimniederlage einstecken musste, für andere ist der TV Refrath, angeführt von den internationalen Stars Kasimir Yankov/Bulgarien und dem jungen Rio Wilianto/Indonesien, deutlich in der Favoritenrolle. Ein aufstrebendes Team, das wie die SGA seine Existenz wesentlich an der Suche und Förderung hausgemachter Talente festmacht. Ein lohnenswerter Ansatz, der bundesweit noch viel mehr der Unterstützung bedarf.
 
Die SGA tritt an mit Mona Reich, Jung-Nationalspielerin Johanna Goliszewski, Juliane Peters, Daniel Benz, Arnd Vetters, Steffen Hornig, Felix Schoppmann, Franklin Wahab und Tim Heinrich.  Also los, lasst die Federn fliegen …!
 
Johanna Goliszewski trägt das Trikot der Nationalmannschaft
Und noch ein Saisonhöhepunkt! Johanna Goliszewski, gemeinsam mit Mona Reich überragende Dame im Bundsligakader der SGA, erfährt eine besondere Ehre durch den DBV. Am Dienstag, 10. März, 19.00 Uhr, steht sie in Plettenberg / Sauerland im Aufgebot der DBV-Nationalmannschaft. Sie wird in der Begegnung gegen Schweden im Mixed zum Einsatz kommen. Herzlichen Glückwunsch - sagen Deine stolzen SGA-Fans! (gk)
Im Fan-Bus zum Aufstiegsspiel in Refrath
Was für eine Rückenstärkung! Die Nachfrage nach einer Mitfahrgelegenheit zum Aufstiegsrückspiel in Refrath ist riesig. Der vom „UA“ gesponserte Reisebus ist fast voll, ein zweiter steht bereit! Dabei haben wir noch keine Werbung über die Presse gemacht. Anmeldung ist zwingend erforderlich.                   Kontaktadresse: sga.komma@gmx.de
 
Abfahrt:
Sonntag, 22. März, 11.00 Uhr (pünktl.), Neu-Anspach, ARS, Bus-Parkplatz Wiesenau
 
Rückfahrt:
ca. 20.00 Uhr, baldmöglichst nach Spielschluss
Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga sind terminiert
Jetzt können die Vorbereitungen in die Endphase gehen! Die einen zerbrechen sich den Kopf über die Chancen der SGA in diesem vierten Aufstiegsspiel einer SGA-Mannschaft seit 1993, die anderen haben dazu keine Zeit. Sie müssen sich um die Organisation des Heimspiels kümmern, das scheinbar zu einem echten Event wird. Nach den vielen Anfrage-Mails und den festen Besucherzusagen erwarten wir eine brechend volle ARS-Halle. 500 Zuschauer sind eine absolut denkbare Größe! Die Spielerinnen und Spieler des Bundesligakaders sind voller Vorfreude auf das Match und legen Sonderbewegungsschichten ein. Sie werden ihr Bestes geben, wohl wissend, dass der TV Refrath der klare Favorit zu sein scheint. Das ist kein Understatement, sondern Anerkennung der gegnerischen Team-Ausgewogenheit.
 
Heimspiel: Samstag, 21. März, 14.00 Uhr
Neu-Anspach, Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule, Gustav-Heinemann-Straße
 
Auswärtsspiel: Sonntag, 22. März, 15.00 Uhr
Refrath, Halle Steinbreche
Der Traum ist tatsächlich in Erfüllung gegangen!
Was für ein Wochenende! Wie groß war die Sorge, dass im letzten Moment doch noch etwas schief geht … Erkrankung, Verletzung, Pech, Formkrise, überragender Gegner oder irgendein anderes Phänomen als Stolperstein. Nein, nichts von alledem ist eingetroffen. Die Fans waren da wie immer, die eigene Leistung wurde wie selbstverständlich abgerufen, Bischmisheim trat mit einer „absolut aufstellungsfairen Mannschaft“ an und zauberte nicht die komplette sportliche Elite aus dem Hut, Fischbach kämpfte mit allen sportlichen Mitteln bis zum letzten Fight – und auch Petrus hatte ein Einsehen und ließ die Schneefälle erst spät in der Nacht zum Montag fallen, unbemerkt von den glückseligen Protagonisten in Blau und Weiß. Es war wirklich ein hartes Stück Arbeit, ehe beide Spiele unter Dach und Fach waren.
Spätestens als Daniel und Felix vor über 200 Zuschauern in der Heimpartie gegen den 1. BCB einen Fehlstart hingelegt hatten, war klar, dass die Nerven am seidenen Faden hängen. 0:1 und auch Mona und Johanna fanden lange Zeit nicht ins Match, gewannen erst in letzter Sekunde durch Bravourleistung. Es war bestimmt das Schlüsselspiel der Partie, denn eine Niederlage hätte ungemein hohen Druck erzeugt. Dem 1:1 folgte ein 2. HD der Extraklasse mit einem überragenden Franklin und einem hellwachen Arnd. Mit dem 2:1 war das Soll erfüllt und als Daniel ohne Druck und zudem in Topform sein 1. HE anhängte, war alle Aufmerksamkeit auf das DE von Mona und Carola gerichtet. Mona unterstrich ihre derzeit überragende Form und konnte der deutschen Nr. 3 sogar den 1. Satz entführen. Am Ende siegte aber die ehemalige SGAlerin und verkürzte auf 3:2. Die beiden Dreisatzsiege von Johanna/Felix im GD und Arnd im 2. HE, die letztendlich die Entscheidung zu unseren Gunsten brachte, zeigen, wie eng es in diesem Match zuging. Schön, dass noch  alle Zuschauer in der Halle waren, als Steffen in glänzender Manier seinen Beitrag zum 6:2 Sieg einbrachte.
Als Lohn folgte eine gesellige Pizza von Sponsor „San Daniele“ und eine Badminton-Lehrstunde des siegreichen Oberligateams gegen Dornheim.
 
Die Spannung wuchs. Die Stammformation von Fischbach genießt höchsten Respekt. Sie kann uns in allen Disziplinen schlagen, d. h. jeder muss 100% Leistung bringen. Bereits beim Hinspiel in der ARS-Halle hatte uns das Team – ersatzgeschwächt – alles abverlangt. Eine tolle Kulisse erwartete uns und mit dem dortigen Abteilungsleiter Edgar Hammes ein Könner und Kenner der Badmintonszene. Wie viele Talente sind schon durch seine Schule gegangen? Ich denke nur an Sandra und an Franklin, die bei Eddi vor gut 15 Jahren das Abitur ablegten und in der Folge die sportlichen Stützen des SGA-Bundesligateams wurden.
 
Ein wenig beruhigte es schon, dass Verfolger Rosenheim beim 4:4 in Neuhausen Federn lassen musste. Schnellrechnerin Tatjana und RA Gerhard Mirtsching fanden flink heraus, dass ein Unentschieden in jedem Falle, eine 3:5-Niederlage vielleicht schon zum Erringen der Meisterschaft reichen könnte. 
Felix und Daniel hatten ein wenig gut zu machen. So gingen sie diesmal viel selbstbewusster zu Werke, spielten zwei Klassen besser als am Vortag und so stand es vor wiederum gut 200 Zuschauer – darunter ein Dutzend SGA-Fans – schnell 1:0. Die Ernüchterung sollte schnell folgen, denn Katja Michalowsky und Alina Hammes glichen in einem hochklassigen DD-Dreisatzmatch zum 1:1 aus. Auch am Sonntag war wieder absolut Verlass auf Arnd und Franklin, die als Oldies ihre ganze Erfahrung ausspielten und im entscheidenden Moment des dritten Satzes das glücklichere Händchen hatten. Wir hatten eine 2:1-Führung, aber jedem war klar, dass noch harte Arbeit wartet. Nun war Mona an der Reihe, die im Hinspiel einer sensationell auftrumpfenden Alina Hammes deutlich unterlegen war. Man merkte Mona von Beginn an eine Entschlossenheit und Konzentration an, die einst Heike Schönharting zu drei DM-Titeln geführt hatte. Mona bewies, dass sie wieder ein Stück näher an die deutsche Spitze herangerückt ist. Sie präsentierte sich schnell, ideenreich, konditionsstark – einfach begeisternd. Die 3:1-Führung war die umjubelte Folge. Der Blick auf die Uhr verriet 16.06 Uhr. Ein Spiel fehlt noch zur Meisterschaft. Sollte es schon das Spiel von Daniel gegen seinen „ständigen Kontrahenten“ Fabian Hammes sein, zuletzt zweimal SWD-Meister im Einzel und Fischbachs Aushängeschild? Ein packendes Spiel mit Spielszenen der Extraklasse und aufgeschundenen Knien. Beide schenkten sich nichts. Daniel hatte im Hinspiel knapp verloren und sollte heute der umjubelte Match- und Meisterschaftsgewinner sein. Sechs Matchbälle wehrte er ab, seinen dritten Matchball verwandelte er dann am 15. Februar, 16.12 Uhr im 3. Satz zum 29:27! Enger geht es kaum! Die SGA führt 4:1 und wird zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte Meister der 2. Badminton Bundesliga Süd!
In Sekundenschnelle stürzte das ganze SGA-Team auf Daniel – von außen wirkte alles wie ein Haufen unbändiges Glück. Glück, das nicht nur Nähe und „Luftlosigkeit“ empfinden lässt, sondern das noch mehr zusammenschweißt und stärkt. Einer, der unbedingt dazu gehört, kam nach eigenem Punktspiel mal eben von Volkmarsen nach Kaiserslautern gefahren, um auch dabei zu sein: Trainer Christian Roth, der aus dieser Truppe nicht wegzudenken ist.
Die Partie ging weiter, auch wenn die Spannung heraus war. Noch beeindruckt von der vorangegangenen Dramatik verloren Johanna und Felix ihr Match in drei Sätzen, während Arnd zielstrebig – aber auch über die lange Distanz gehend – sogar den Siegpunkt zum 5:2 erkämpfte. Nun fehlte nur noch Steffen. Wie eine Mauer saßen alle Spieler – inklusive die mitfiebernden Ersatzspieler Jule und Tim – auf einer Bank hinter dem Spielfeld, um Steffen 100%ige Unterstützung zu geben. Und wieder ein Spiel auf Biegen und Brechen mit zwei Akteuren, die bis zur Erschöpfung ihr bestes Badminton zeigten. Auch wenn es nur noch um die Ehre, um den persönlichen Erfolg ging. Vorbildlich! Dass die Enttäuschung nach hauchdünner Dreisatzniederlage dann tief sitzt, das muss jeder verstehen. Am Ende siegte aber die Freude einer ganzen Mannschaft!
Ein Riesenkompliment ist Gegner Fischbach zu machen, der uns sportlich nicht nur alles abverlangte, sondern auch noch mit einem Auftritt ihrer Fassenachter brillierten, alle Spieler und Fans der SGA aus Anlass ihres 1. Saisonabschlusses in der 2. Bundesliga zu einem Glas Sekt einluden und sogar mit einem Faschingsorden (ehrenhalber) für das Meisterteam aufwartete. Es war spät, als sich das Team zu Sportwart und -vorbild Alexander Merget in den Taunus aufmachte und es war noch viel später und vor allen Dingen recht schon recht hell, als sich das Team endgültig auf den Nachhauseweg begab. Einige, so erzählt man, können sich an den frisch gefallenen Schnee nur unwesentlich oder nicht erinnern. (gk)
 
 
Zweite Bundesliga - Meisterschaft kurz vor Entscheidung
von Felix Schoppmann
Die letzten beiden Spieltage der 2. Badminton Bundesliga Süd halten für das Team der SG Anspach noch zwei ganz schwere Prüfungen auf dem Weg zur Meisterschaft  bereit.
Am 14. Februar kommt es in der Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach zur Begegnung mit der „Reserve" des Deutschen Mannschaftsmeisters, 1. BC Bischmisheim. Am Tag darauf steht die Partie beim SV Fischbach an. Diese Mannschaft ist die einzige neben den Anspachern, die ohne ausländische Verstärkung auskommt und hat sich in seiner Premierensaison in der 2. Liga bislang hervorragend geschlagen. In dieser Partie sind alle Spiele vom Ausgang her offen und es wird ein enges Ergebnis erwartet.
Die Partie in eigener Halle am Samstag gegen die Zweite Mannschaft aus Saarbrücken steht unter besonderen Vorzeichen. Zum einen war es genau der gleiche Gegner, der uns das letzte Mal in eigener Halle schlagen konnte (am 24.09.05) und zum anderen weiß man nie, mit welcher Mannschaft die Saarländer antreten. Da man sich zwischen 1. und 2. Liga nicht fest spielen kann, ist der halbe Erstliga-Kader spielberechtigt. Die Mannschaft kämpft auf Grund einiger unglücklicher Spielausgänge noch um den Klassenerhalt. Daher ist es auch wahrscheinlich, dass das Team in Bestbesetzung anreist. Bei den Herren wird die Mannschaft angeführt von dem Drittplatzierten der diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Herreneinzel, Marcel Reuter sowie den langjährigen Nationalspielern Jochen Cassel und Thomas Tesche. Komplettiert wird diese starke Herrenreihe durch Michael Cassel und den ehemaligen Jugendnationalspieler Philipp Welker. Bei den Damen stehen die aktuelle Nr. 3 aus Deutschland, Carola Bott (für ein Jahr SGA-Bundesligaspielerin) sowie Sindy Krauspe im Kader.
Das Team der SGA ist vor diesen beiden abschließenden Spieltagen hoch motiviert und wird alles versuchen, den knappen Vorsprung von einem Punkt gegenüber Verfolger Rosenheim zu verteidigen. Aller Voraussicht nach können wir an beiden Spieltagen komplett antreten. Somit sind Vorraussetzungen für spannende und hochklassige Partien geschaffen.
Mannschaft und der Verein würden sich über viele Zuschauer freuen, die am Samstag, den 14.2. (14.00 Uhr) den Weg nach in die ARS-Halle von Neu-Anspach finden. Beim Endspurt um die Meisterschaft sollten alle Fans dabei sein. Im vergangenen Jahr hat uns ein Punkt zur Relegation gefehlt - vielleicht haben wir in diesem Jahr das Glück auf unserer Seite!
 
 
Starke Neuhausener und starke Regensburger erforderten höchste Konzentration!
Mit zwei deutlichen 6:2 Siegen kehrte unser Bundesligateam von einem Bayern-Wochenende zurück, das absolut nach Plan verlief. Höchster Respekt wurde im Vorfeld beiden Gegnern gezollt, die mit aller Macht um den Verbleib in der Zweiten Liga kämpfen und jeweils in Bestbesetzung antraten. In der Tat waren die Spiele alles andere als eine Pflichtaufgabe und bei genauerem „Kroton-Hinsehen“ entdeckt man, an welchen Stellen Punktverluste möglich waren. Das Besondere der Begegnung in Neuhausen war der überragenden 4:0 Start, mit der die Mannschaft den hoch motivierten Gegner mächtig unter Druck setzte. Die Enge des Spiels zeigt sich besonders in den fünf Dreisatzspielen, von denen wir letztendlich vier gewannen. Besonders packend war die Partie im Mixed, in dem Johanna und Felix nach Abwehr von sechs Matchbällen mit 28:26 im Entscheidungssatz über Dubs/Willems dominierten. Traditionell folgte im Anschluss an die gewonnene Partie die Einladung von Dorothea und Valentin Zeh zum „Metzgerwirt“, ehe es zu später Stunde ins „päpstliche“ Regensburg ging. Die Ruhe vor dem Sturm holten wir uns allerdings im Hottentotten-Hotel, das in abgeschiedener Lage beste Voraussetzungen bot.
Regensburg in Bestbesetzung kann im Herrenbereich in allen Disziplinen punkten! Dessen waren wir uns sicher. Drei „Damenpunkte“ o. k. – aber wer holt die beiden „Herrenpunkte“ zum Sieg? Und es fing gut an für die Regensburger, die ihr 1. HD mit den beiden stärksten Spielern besetzte. Felix und Daniel konnten nicht ganz an die Form des Vortags anknüpfen und unterlagen in zwei Sätzen. Gut, dass Arnd und Franklin im 2. HD ohne Komplikationen ihr Potenzial abrufen konnten und die Damendoppel-Punkte wie erhofft kamen. Mona verschaffte uns mit dem DE schnell eine 3:1 Führung, die Daniel mit Glanzvorstellung im Schlüsselspiel des Tages (1. HE gegen Schmidt) zum 4:1 ausbaute. Nun waren wir endgültig auf der Siegerstraße, denn im Mixed ließen Johanna und Felix erneut nichts anbrennen. Arnd und Steffen konnten unbelastet aufspielen, wollten jedoch unbedingt das Spieleverhältnis weiter aufbessern. Für Arnd war der Malaysier Loh die erwartet schwere Aufgabe im 2. HE, die er eigentlich schon gelöst hatte – um dann doch noch seinem Spielstress Tribut zollen zu müssen! Im 3. HE revanchierte sich Steffen eindrucksvoll für die knappe Niederlage im Hinspiel und schraubte damit das Ergebnis auf 6:2.
Alles in allem war das Bayern-Wochenende mit Abschluss im „Winkler Bräustüberl“ in Lengenfeld (Empfehlung von Ex-SGA’ler und Badminton-Idol Michael Keck) ein weiteres Highlight auf dem Weg zum großen Ziel – wohl wissend, dass mit Bischmisheim II (Heimspiel) und Fischbach (Auswärtsspiel) zwei ganz schwere Aufgaben auf unsere Mannschaft warten. (gk)
Heißer Tanz im Schnee?
In der 2. Bundesliga könnte es am kommenden Wochenende schon zu ganz wichtigen Vorentscheidungen im Kampf um Meisterschaft und Abstieg kommen. Sowohl Rosenheim als auch die SGA stehen mächtig unter Druck - keiner will sich im Meisterschaftskampf einen Ausrutscher leisten. 
 
Das wird ein schweres Wochenende für unser Team, das sowohl in Neuhausen als auch in Regensburg hochkonzentriert antreten muss, um keine Überraschung zu erleben. Neuhausen ist mitten im Abstiegskampf und liegt der SGA personell überhaupt nicht. Da ist jedes Match ein „ganz enge Kiste“. Bereits das Hinspiel strapazierte bis zuletzt die Nerven der SGA-Fans, ehe der doppelte Punktgewinn unter Dach und Fach war. Auch im Sonntagsspiel bei Regensburg ist höchste Vorsicht angesagt, da das junge Team von der Donau jeden Punkt zum Klassenverbleib braucht.
 
Aber auch Rosenheim ist voll gefordert, genießt jedoch Heimvorteil. Gegen das aufstrebende Fischbach (Hinspiel 4:4) muss auch Rosenheim mächtig auf der Hut sein, obgleich es nach der Papierform Favorit zu sein scheint. Im zweiten Wochenendspiel gegen Bischmisheim, das  nur knapp vor einem Abstiegsplatz rangiert, ist Vieles möglich. Je nachdem, mit welchem Aufgebot die Reserve des Deutschen Meisters auflaufen kann.  
 
Das Team um den frischgebackenen SWD-Mixed-Meister und M'führer Franklin Wahab ist hochmotiviert und wird die "teure Freitag-Anreise" wählen, schon alleine um nicht von einem ähnlichen Schnee-Chaos überrascht zu werden wie im Vorjahr. Für München ist jedenfalls am Wochenende Schnee gemeldet! Ein gutes Omen?
 
Alle sind an Bord - lautet die gute Botschaft aus dem Spielerkader, der die Trainings-Sonderschichten in dieser Woche zurückgefahren hat. "Wir träumen alle schon ein klein wenig von den Relegationsspielen! Es wäre einfach toll, wenn diesmal das Quäntchen Glück bis zuletzt bei uns bliebe.“ Aber der Ball ist rund … und auch ein Federball fliegt nicht immer nach Plan! Nur Mut - alle Fans aus dem Rhein-Main-Taunus-Land drücken ganz fest den Daumen! (gk)
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen