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Mit großem Kämpferherz vorbei am Oktoberfest nach Dillingen und Neubiberg
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Einen großen Bogen wird die SG Anspach am kommenden Punktspielwochenende um das Oktoberfest in München fahren. So verlockend das alljährliche Event in der bayerischen Landeshauptstadt auch ist, die Taunusstädter sind sportlich gesehen gewarnt und müssen voll konzentriert sein, wenn das Unternehmen „Punkte-Entführung“ gelingen soll. Die 2:6-Auswärtsniederlagen der letzten Saison, die in der Schlussabrechnung sowohl gegen Dillingen als auch gegen Neubiberg zu Buche standen, stecken den Aktiven heute noch in den Knochen. „Das soll sich möglichst nicht wiederholen“ spornt Mannschaftsführer Daniel Benz sein Team an, das nun auch wieder auf den zuletzt beruflich verhinderten Christopher Ames zurückgreifen kann. Daniel selbst reist mit einer eindrucksvollen Vorzeigeleistung an, denn der am vergangenen Wochenende mit Jones Rafli Jansen bei den „Polish International Championships“ errungene 2. Platz im Herrendoppel setzt schon ein deutliches Ausrufezeichen.
Vielleicht gibt diese Bravourleistung dem gesamten Team die erforderliche Anschubhilfe, um die wackelige Auftaktbegegnung gegen den starken Aufsteiger Maintal (4:4) durch den einen oder anderen Punktgewinn vergessen zu machen. In jedem Falle begibt sich die SGA mit einer erheblichen Portion Respekt, aber auch einem großen Kämpferherzen auf Bayern-Tour.  
Hessenderby bis zum Schlusspunkt ein Spiel auf des Messers Schneide
(gk) Die zahlreichen Zuschauer waren die Nutznießer eines Hessenderbys mit Ligareife, das spannender nicht hätte verlaufen können. Zunächst nutzte der Aufsteiger 1. BV Maintal alle positiven Register seiner Aufstiegseuphorie, ehe der Liga-Dino SG Anspach im finalen Endspurt doch noch mit dem mühsam erkämpften Unentschieden einen Saison-Fehlstart vermied.
Die Heimmannschaft aus dem Taunus war gewarnt, denn mit den amtierenden Hessenmeistern im HD Christopher Fix und Steffen Peterskovsky sowie Tessa Koschig und Neuzugang Maxi Stelzer verfügt das Main-Team über Spielergrößen, die wohl auch in der 2. Bundesliga ihren Lauf als potenzielle Punktegaranten fortsetzen sollten. So stand die SGA bereits nach den beiden Eröffnungsdoppeln mit dem Rücken zur Wand. Fix/Peterskovsky besiegten im 1. HD das neu formierte SGA-Doppel Benz/Discher 21:12, 18:21, 21:13 und auch Koschig/Stelzer, die im 1. Satz noch viel Respekt zeigten, fanden im DD immer besser ins Spiel und behielten letztendlich mit 19:21, 21:15, 21:16 die Oberhand. So führte der Liga-Debütant im Handumdrehen 2:0 und setzte damit den Gastgeber mächtig unter Druck. Wenn es um das Aushalten von Drucksituation geht, dann glänzte auf SGA-Seite bereits in der Vergangenheit immer wieder der mittlerweile 35-jährige Steffen Hornig, der den beruflich verhinderten Christopher Ames an der Seite von Sebastian Ames überragend vertrat. Mit einem 21:15, 21:13 gegen Matthias Fix/Fabian Fritz setzten beide das erste Ausrufezeichen auf SGA-Seite. Das Fünkchen Hoffnung auf die erhoffte endgültige Kehrtwende in der Partie verhinderte ein fulminant aufspielender Steffen Peterskovsky im 1. HE, als er Anspachs Mannschaftsführer Daniel Benz (aktuell auf Platz 12 der deutschen HE-Rangliste) beim 21:16, 21:17 nicht auf Tuchfühlung zu einem Satzgewinn kommen ließ. Dass die Begegnung noch einmal spannend wurde, verdankte die SGA dem hart erkämpften 21:19, 21:16 von Theresa Wurm im DE gegen Maxi Stelzer und dem eindrucksvollen Ligadebüt von Philipp Discher im 2. HE gegen Wei Ming Hauschild, das er mit 21:15, 21:17 zu seinen Gunsten entschied. Beim 3:3-Zwischenstand hatte die Komponente Spannung plötzlich wieder Fahrt aufgenommen und Sieg und Niederlage hingen am seidenen Faden. Die Südwestdeutschen Meister im GD, Christopher Fix/Tessa Koschig, schienen Nerven wie Drahtseile zu haben, als sie beim 21:11, 21:16 wie aus einem Guss spielten und dabei jede Schwäche des neu formierten GD S. Ames/Reich nutzten. Dass Team-Oldie und Ex-Hessenmeister Steffen Hornig noch lange nicht zu den „alten Haudegen“ gehört, bewies er im abschließenden 3. HE gegen den 21-jährigen Youngster des 1. BV Maintal, Mirco Parschau. Beim 19:21, 21:12, 21:13 strapazierte er die Nerven der bis zuletzt verweilenden großen Zuschauerschar zwar mächtig, doch er sorgte damit im SGA-Lager in letzter Sekunde noch für eine (Teil-)Erleichterung. „Es war das erwartet schwere Spiel mit Derbycharakter. Maintal hat gezeigt, dass es in die 2. Liga gehört. Wir müssen uns noch steigern, wenn nicht auch der Saisonverlauf auf des Messers Schneide stehen soll“, meint Daniel Benz, der das 4:4 (10:9, 345:346) als Warnschuss und Aufforderung zugleich betrachtet, im Training an der Landesportschule noch eine Schippe draufzulegen.  
Hessenderby als Standortbestimmung
(gk) Gleich zum Saisonauftakt erwartet die SG Anspach den Traditionsverein 1. BV Maintal, der nach knapp 20 Jahren Bundesligaabstinenz in die zweithöchste deutsche Liga zurückgekehrt ist. Beide Teams kennen sich aus vielen gemeinsamen Trainingseinheiten an der Landessportschule Hessen (Frankfurt) wie aus der Westentasche, so dass wohl jede einzelne Disziplin individuelle Brisanz verspricht. Die personellen Verrückungen gegenüber der letzten Saison halten sich bei beiden Klubs in Grenzen. Während Maintal die Damen-Formation um Maxi Stelzer ergänzt hat, muss die SGA den Verlust der starken Doppel- und Mixed-Spezialistin Lara Käpplein und des Schwanheim-Heimkehrers Robert Georg (in der letzten Saison Nr. 2 der SGA) verkraften. Mit dem 23-jährigen Neuzugang Philipp Discher, der zuletzt eine überragende Saison beim Regionalligameister SG Schorndorf spielte und bei der 1. DBV-Rangliste des Jahres mit Platz 3 im Herreneinzel glänzte, hofft die SGA auf eine erfolgreiche Belebung der „Men-Power.“ Auch wenn das Taunus-Team in der Heimpartie am 14. September (14.00 Uhr) leicht favorisiert scheint, könnte der BVM mit dem unbekümmerten Schwung eines Aufsteigers für eine Überraschung sorgen. Die Nähe der beiden Teams, sowohl örtlich als auch personell, sollte viele Zuschauer in die Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule locken. So richtet auch SGA-Mannschaftsführer Daniel Benz einen nachhaltigen Appell an die Badmintonfans: „Gerade an einem Tag, der für alle anderen Spielklassen noch punktspielfrei ist, sollten sich die rhein-mainischen Badmintonfans die Chance auf einen attraktiven Anschauungsunterricht bei bester Stimmung nicht entgehen lassen.“
Dreimal Platz drei - Berlin war eine Reise wert!
(gk) Das letzte offizielle Turnier der Badmintonsaison ist traditionell die Deutsche Meisterschaft der Altersklassen. In diesem Jahr fand es vom 29. Mai bis zum 01. Juni in der Landeshauptstadt Berlin statt. Von der SGA hatten sich mit Jan-Lennart Hay, Ingo Waltermann und Alexander Merget drei Akteure für das Mammutturnier mit über 200 Starterinnen und Startern qualifiziert. Allen voran bewies Ex-Bundesligaspieler Alexander Merget, dass er mit seinen 42 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Sowohl im Herrendoppel (mit dem ehemaligen Mannschaftskollegen Norman Eby/TV Wehen) als auch im Mixed, das er mit Tatjana Geibig-Krax vom Bundesligaaufsteiger 1. BV Maintal bestritt, spielte er sich im 32-Feld der AK O40 bis ins Halbfinale vor, in denen er dann jedoch unterlegen war. Insbesondere der Erfolg im Viertelfinale des Mixed, in dem er den ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Marek Bujak mit Partnerin im längsten Match des Tages (1:07) besiegte, dürfte den SGA-Sportwart sehr gefreut haben. Ingo Walterman Jan-Lennart Hay, im Vorjahr Drittplatzierte bei den Weltmeisterschaften der Oldies, komplettieren mit ihrem 3. Platz im HD der AK O35 die gute Gesamtbilanz. Mit Nicole Phoa (geb. Raasch), Vizemeisterin im DD O35 und Rolf Theisinger, Vizemeister im HE O40, machten zudem zwei ehemalige SGA-Aktive nachhaltig auf sich aufmerksam.  
Kirsten Helwig, Jan-Lennart Hay und Alena Seiffert holen 3 erste Plätze beim 1. Bezirksranglistenturnier in der ARS-Halle
(gk) Für die SGA-Starter war das Turnier eine gute Vorbereitung für das 1. HBV-Ranglistenturnier am 17. Mai. Sowohl Kirsten als auch Jan triumphierten in den Einzeldisziplinen – Alena und Kirsten (Setzplatz 4) beherrschten das Damendoppel. Kirstin Lückel sammelte mit ihrer Doppelpartnerin wichtige Erfahrungen und war am Ende mit Platz 5 durchaus zufrieden.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
(gk) Jan-Lennard Hay, Alexander Merget, und Ingo Waltermann erringen 4 Titel bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der Altersklassen (Gruppe Mitte) und sind damit für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, die vom 30. Mai bis 01. Juni in der Landeshauptstadt stattfinden. Großartig in Form präsentierten sich die sogenannten Badminton-Oldies der SG Anspach bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Driedorf / Westerwald. Allen voran der (mit Ingo Waltermann) Drittplazierte der Altersklassen-Weltmeisterschaften im HD 2013 (AK O 35) Jan-Lennard Hay, der in der AK 0 35 gleich alle drei Titel einheimste. Mit einem deutlichen 21:7, 21:13 setzte er sich im Herreneinzel durch, die Disziplin GD gewann er mit der Ex-Anspacherin Nicole Phoa und das Herrendoppel an der Seite von Ingo Waltermann, der eigentlich schon der nächst höheren AK O 40 angehört. Den vierten Titel erkämpfte Sportwart Alexander Merget mit Tatjana Geibig-Krax vom 1. BV Maintal im GD der AK 0 40. Im Endspiel des Herrendoppels musste sich Alexander Merget mit dem ehemaligen SGA-Bundesligaspieler Norman Eby den Ex-Anspachern Yoseph Phoa/Rolf Theisinger beugen. Komplettiert wird das gute Abschneiden der SGA’ler durch zwei dritte Plätze von Ingo Waltermann im HE O 40 und im GD O 40, das er mit Heike Löhr bestritt. In dieser Form dürfte das SGA-Quartett auch in Berlin ein Wörtchen mitreden.
Danke Lara – und viel sportlichen Erfolg und Zufriedenheit im neuen Umfeld!
(gk) Da blieben einige Augen nicht trocken als bekannt wurde, dass Lara Käpplein nach drei „Aufbaujahren“ bei der SGA eine neue sportliche Herausforderung sucht und (wie Johanna Goliszewski vor drei Jahren) zum DBV-Stützpunkt nach Mülheim wechselt. Ihr neuer Verein wird der 1. BC Bischmisheim sein, wo sie eine Erstliga-Perspektive hat und auch ihren langjährigen Mixed-Partner Marvin Seidel antreffen wird. Die SGA ist Lara zu großem Dank verpflichtet – sie war in der zurückliegenden Saison die eifrigste Punktesammlerin im Bundesligateam (22:6) und bewies sich ausnahmslos als überaus disziplinierte, faire Sportlerin.      
Lara Käpplein und Theresa Wurm beschließen die Saison mit vier Mal BRONZE bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften!
(gk) Die beiden SGA-Jugendlichen hatten in den Disziplinen DE, DD und GD hervorragend vorgelegt und waren in jeweils zwei Disziplinen bis ins Halbfinale vorgedrungen: Lara (DD mit Linda Efler, GD mit Marvin Seidel), Theresa (DE, DD mit Julia Kinkel). Das hatten die beiden im Vorfeld gehofft. Mit BRONZE in der Tasche konnte man im Halbfinale (eigentlich) befreit aufspielen. Schade, dass am Ende nach zum Teil sehr knappen Sätzen die zum Greifen nahen Endspiele nicht erreicht wurden. Dennoch: Viermal Platz 3 bei Deutschen Meisterschaften – das kann sich fürwahr sehen lassen.
Theresa Wurm gewinnt sensationell das Damendoppel der letzten DBV-Rangliste O 19 der Saison 2013/2014
 (gk) In der Klingenstadt Solingen feierte SGA-As Theresa Wurm den bisher größten Erfolg ihrer jungen Sportlerinnenkarriere. Die vermeintliche Einzelspezialistin trumpfte in der gut besetzten Doppeldisziplin mit ihrer gleichaltrigen Partnerin Linda Efler (TV Emsdetten) so gut auf, dass sich einige Erst- und Zweitliga-Manager, die parallel zum Turnier ihre Bundesliga-Vollversammlung abhielten, mächtig die Augen rieben. Die beiden nicht gesetzten Spielerinnen schlugen in der 1. Runde Rasche/Töpfer (TV Unterdürrbach) 21:17 / 21:13, danach die an 5-8 gesetzten Deichgräber/ Schlösser (SG EBT Berlin/TV Gifhorn) 21:19 / 21:6 und im Viertelfinale Bellenberg / Hacks (TV Rosenheim /1. BC Wipperfeld) 28:26 / 21:7. Bereits das Erreichen des Halbfinales bedeutete eine große Überraschung. Die Sensation war aber erst perfekt, als nach dem 21:15 / 21:15-HF-Sieg gegen Mona Reich / Anika Dörr (SGA / SV Funball Dortelweil) auch noch die auf Setzplatz 2 geführten Kattenbeck / Volkmann (BV RW Wesel / SV Funball Dortelweil) mit 21:19 / 21:17 geschlagen wurden. Vier hessischen Athletinnen im Halbfinale des DD – das spricht nachhaltig für die gute Arbeit am Trainingsstützpunkt des lsb Frankfurt.  Auf des Messers Schneide stand für Mona Reich sowohl das Halbfinale als auch das Endspiel im Dameneinzel. Mona (Setzplatz 2) hatte sich mühelos ins Halbfinale gespielt, um dann in einem aufwändigen Dreisatzspiel Lisa Heidenreich (1. BC Bischmisheim), die zuvor noch Theresa Wurm ausgeschaltet hatte, nervenstark mit 21:18 / 11:21 / 21:19 zu bezwingen. Diese Nervenstärke konnte sie dann im Endspiel nicht mehr  bis zum letzten Ballwechsel unter Beweis stellen, das mit 12:21 / 21 : 19 / 19:21 hauchdünn an Lisa Deichgräber (SG EBT Berlin) ging. Damit festigte Mona Platz 2 in der DBV-Saison-Abschlussrangliste hinter Anika Dörr (SV Funball Dortelweil). Nicht ganz zufrieden mit ihrem Abschneiden waren Sebastian und Christopher Ames, die im HD in der 3. Runde mit einem denkwürdigen 21:23 / 23:21 / 23:25 gegen die an 5 gesetzten Westermeyer/Heybacher (BC Hohenlimburg) scheiterten. In der zuletzt bei Bundesligaeinsätzen gezeigten Form hätte durchaus eine Endspielchance bestanden. Jule Peters startete im DE und im DD (mit Tessa Koschig / 1. BV Maintal), kam aber diesmal nicht über Runde 2 hinaus.   
Zweite Badminton Bundesliga Süd - Die Ernte ist in trockenen Tüchern
(gk) „Ente gut, alles gut“ lautete das Motto beim abendlichen Saisonabschlussbuffet in Neunkirchen-Wiebelskirchen. Zuvor hatte das Wochenende der SGA-Crew viel Schweiß und Nerven gekostet, ehe in letzter Minute der Klassenerhalt definitiv gesichert war. Mit Siegen gegen den 1. BC Bischmisheim II (5:3 in eigener Halle) und beim TuS Wiebelskirchen (8:0) wurde es am Ende sogar noch Platz 3 in einer Tabelle, die zwischen Platz 2 und 6 nur drei Punkte Differenz aufweist. Für die SGA bedeutete die abstiegsbedrohende Ausgangssituation Neuland, denn niemals in ihrer 21-jährigen Bundesligazugehörigkeit stand nach Abschluss der Saison eine schlechtere Platzierung zu Buche als Rang 4.
Die Spielstärke des 1. BC Bischmisheim II hatte die SGA bereits bei der 1:7-Niederlage in der Hinrunde leidvoll erfahren müssen, als u. a. Reuter, Hopp und die Niederländerin Muskens für das Saarlandteam aufschlugen. Diesmal musste der 1. BCB II ersatzgeschwächt gegen eine SGA antreten, die auf ihre Nr. 2, Robert Georg, verzichten musste. Für ihn rückte Routinier Steffen Hornig ins Team, der zunächst trotz sehr ansprechender Leistung im 1. HD an der Seite des leicht angeschlagenen Daniel Benz gegen die jungen Ausnahmetalente Matthias Deininger und Marvin Seidel eine hauchdünne 19:21, 21:11, 17:21-Niederlage hinnehmen musste. Der Auftaktschock hielt nicht lange an, denn Mona Reich/Lara Käpplein (21:12, 21:17 gegen Heidenreich/Kreibich) und das bewährte 2. HD mit Christopher und Sebastian Ames (14:21, 21:19, 21:12 gegen Neubacher/Wang) erspielten die 2:1-Führung. Mit großer Spannung wartete man auf das Schlüsselspiel der Begegnung, das Dameneinzel zwischen Lisa Heidenreich und Theresa Wurm, in der Theresa Revanche nehmen wollte für die in der Vorrunde erlittene Niederlage. Nach einem 21:16 im ersten Satz kam es im 2. Satz zu einem Wechselbad der Gefühle: Zunächst führte Theresa souverän 8:3, 13:6, 17:13, ehe Lisa mit einer 6-Punkte-Serie mit 19:17 in Front ging. Dann fing sich Theresa wieder und setzte mit 21:19 den vielumjubelten Siegpunkt. Nachdem das sehr starke Saison-Mixed Sebastian Ames/Lara Käpplein (11Siege/3 Niederlagen) gegen Marvin Seidel/Kristina Kreibich mühelos punktete, hatte die SGA beim zwischenzeitlichen 4:1 drei Chancen zum Matchgewinn. Als weder Daniel Benz im 1. HE gegen den erneut stark auftrumpfenden Matthias Deininger (21:17, 12:21,13:21) noch Christopher Ames im 2. HE gegen das U 17-Talent Simon Wang (18:21, 12:21) zu Erfolgserlebnissen kamen, blieb es Routinier Steffen Hornig vorbehalten, mit einem 23:21, 21:6 gegen den Doppel- und Mixed-Spezialisten Patrik Neubacher den Sieg zu sichern. Dabei stand der kampf- und willensstarke SGA’ler im 1. Satz nach einer 10:7-Führung plötzlich mit 15:20 mit dem Rücken zur Wand. Dass er dann fünf Satzbälle abwehrte und sich Satz und Spiel holte, spricht eine deutliche Sprache.
Weniger spektakulär verlief die Abschlusspartie beim TuS Wiebelskirchen, bei der ein Unentschieden gereicht hätte, um den undankbaren 6. Platz zu vermeiden. Der Absteiger entlockte der SGA zwar drei Dreisatzspiele (1. HD, DD, 1. HE) und stellte mit Woll/Charoloy eines der stärksten Mixed der Liga, doch mit dem deutlichen 8:0-Sieg festigte die SGA den bereits am Vortag errungenen 3. Platz in der 2. Badminton Bundesliga Süd. Dass die SGA in dieser Saison zwei Drittel seiner Dreisatzspiele verloren hat, macht auch deutlich, dass die Ernte noch ein wenig ertragreicher hätte ausfallen können. Das ist dem Team bewusst, das in Lara Käpplein (22:6), Mona Reich (13:4) und Sebastian Ames (19:9) die überragenden Punktesammler hatte.
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©2009 Lars Janßen