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2015: Unser aktuelles Saisonheft

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Im Kampf gegen den Abstieg schwebt immer noch das Damoklesschwert über der SGA
(gk) Das „Wochenende der Wahrheit“ wurde vertagt – und es spricht viel dafür, dass die Abstiegsfrage erst am letzten Spieltag der 1. Bundesliga (8. April) endgültig beantwortet wird. Klar ist, dass der TuS Wiebelskirchen (2:22) erster Absteiger ist und der TV Dillingen nur noch eine theoretische Chance hat, sich vom 2. Absteigerplatz zu lösen. Davor kämpfen Neubiberg (13:11), Anspach (13:11), Fischbach (13:11) und Freystadt (12:12) darum, nicht Drittletzter (also 6.) in der Tabelle zu werden. Diese „heiße“ Platzierung könnte dann den Abstieg in die Regionalliga bedeuten, wenn zwei Süd-Vereine die 1. Bundesliga verlassen müssen. Die nachweisliche Ausgeglichenheit der Zweitligateams in Komplettbesetzung macht im Vorfeld der Spieltage jede Spekulation zunichte. Nur wer von den vier genannten Klubs am bevorstehenden letzten Punktspielwochenende beide Spiele gewinnt, kann sich definitiv auf ein weiteres Jahr 2. Liga freuen. Die SG Anspach hat am 13. Spieltag mit der in dieser Saison überragenden Reserve des 1. BC Bischmisheim wohl die größte Nuss zu knacken (Samstag, 14.00 Uhr, ARS-Halle Neu-Anspach). Bereits im Hinspiel setzte es eine heftige 1:7-Niederlage gegen das in Bestbesetzung angetretene Saarland-Team. Da sollte die SGA-Erwartungshaltung nicht zu hoch geschraubt werden. Auch die vermeintlich leichte Aufgabe am letzten Spieltag beim TuS Wiebelskirchen muss sehr ernst genommen werden; das hat zuletzt der TSV Neubiberg beim 4:4-Unentschieden schmerzlich erfahren müssen. Zum Saisonausklang knistert es also noch einmal kräftig beim Gerangel um eine befriedigende Endplatzierung in der 2. Liga. Der TSV Neuhausen hat gut lachen – er konnte sich bereits nach dem 12. Spieltag die verdiente Aufstiegskrone aufsetzen. Die SGA schickt Glückwünsche nach München!
                         Samstag, 22. März, 14.00 Uhr, ARS-Halle Neu-Anspach                           SG Anspach - 1. BC Bischmisheim II
Nicht zu bremsen - Theresa Wurm wird Südwestdeutsche Juniorenmeisterin
(gk) Unsere mittlerweile 19-jährige Zweitliga-Stammspielerin scheint ein „Medaillen-Abo“ zu haben. Neben dem Titelgewinn im Damendoppel (mit Anna Dollak/TV Wehen) gegen die U 22-Konkurrenz gab es noch Platz 2 im Einzel und Platz 3 im Mixed. Nun freut sie sich auf die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Solingen am 26./27. April. 
Bitterer Punktverlust gegen den TSV Freystadt – oder das Drama um insgesamt neun vergebene Matchbälle
(gk) Zum Jammern ist keine Zeit, denn das Tabellenbild in der 2. Badminton Bundesliga ist nach dem 12. Spieltag hinsichtlich der Abstiegsfrage alles andere als konkret. Das Damoklesschwert kreist weiterhin vornehmlich über dem TV Dillingen und hinsichtlich eines möglichen dritten Aspiranten neben der SG Anspach auch über dem TSV Freystadt, dem SV Fischbach und – neu hinzugekommen – dem TSV Neubiberg. So wird erst der letzte Spieltag den potenziellen zweiten bzw. dritten Absteiger offenlegen.
Dass die Spiele gegen den TSV Freystadt und den TV Dillingen kein Zuckerschlecken werden sollten, war dem SGA-Team von vorneherein klar. Beide Gegner traten mit einer stärkeren Mannschaft an als im Hinspiel, und da hatte die SGA schon eine schmerzliche 2:6-Niederlgae gegen den TVD einstecken müssen. 
Gegen Freystadt begann die Partie der Taunusstädter nach Maß. Beide Eröffnungsdoppel wurden in bravouröser Manier gewonnen und auch im 2. HD keimte bei S. Ames/ Ch. Ames im 2. Satz Hoffnung auf, ehe im 3. Satz der international hocherfahrene Ukrainer Vladislav Druzhchenko sein ganzes Repertoire auspackte und mit Florian Waffler per Dreisatzsieg auf 1:2 verkürzte. Theresa Wurm, die in Freystadt gegen die starke Kroation Pavlinic verloren hatte, ließ diesmal der erfahrenen Mona Reich den Vortritt im Dameneinzel. Mona fand nach schwachem Start (9:21) hervorragend ins Match (21:18) und hatte im 3. Satz bei 21:20 sogar Matchball. Im Schlussspurt wurde sie für ihre Aufholjagd dann doch nicht belohnt und unterlag 22:24.
Mit dem 2:2-Zwischenstand im Rücken ging Daniel Benz in das mit 68 Minuten längste Match des Tages, das auf spektakuläre Weise zu Ende gehen sollte. Daniel hatte dem bisher im Einzel ungeschlagenen TSVF-Spitzenspieler Beryno Wong (Malaysia) hervorragend Paroli geboten und führte nach gewonnenem 1. Satz (21:19) mit 20:14 im 2. Satz. Dann begann für ihn eine Pechsträhne, mit der sich kein Sportler eine Handbreit vor der Ziellinie konfrontiert sehen möchte: zwei „knappe“ SR-Entscheidungen, von denen Daniel nicht profitierte, verursachten Unkonzentriertheit, die ihn von der Siegesstraße ab und nicht mehr zurück ins Spiel brachten. Acht vergebene Matchbälle bis zum 23:25-Satzverlust lassen zumindest jeden Sportler mitfühlen. Die Dramatik spitzte sich im 3. Satz zu, den Daniel bis zum 17:14 dominierte. Erneut brachten ihn sechs Fehler in Folge ins Hintertreffen, so dass nachvollziehbar seine Nerven brach lagen. Beim Spielstand von 17:20 erhielt Daniel wegen „Wegschlagen des Balles und Meckerns gegen eine (weitere knappe) SR-Entscheidung“ zunächst die gelbe Karte und nach weiterem Protest die rote Karte, die einen Punktgewinn (17:21) für den Gegner zur Folge hatte. Fehlverhalten von Sportlern ist nicht zu tolerieren, das steht außer Frage. Schade jedoch, dass dieses hochklassige Match zweier überragender Sportler nicht durch einen Ballwechsel entschieden werden konnte. So bleibt es ein denkwürdiges, spektakuläres Match mit fadem Beigeschmack.  
Die 3:2-Führung des TSVF glich das SGA-Mixed S. Ames/L. Käpplein beeindruckend deutlich zum 3:3 aus. Robert Georg konnte nur den 1. Satz des 2. HE gegen den 41-jährigen erfahrenen Vladislav Druzhchenko für sich entscheiden, so dass nach vier verlorenen Dreisatzspielen Christopher Ames einmal mehr unter Leistungsdruck stand. Diesem hält er immer mehr stand, denn gegen den Deutschen Jugendmeister im Mixed, Johannes Pistorius, zeigte er in einem seiner besten Saisonspiele keine Nerven und sicherte letztendlich noch das hoch verdiente 4:4 (12:8).  
Zu Beginn der Begegnung hatte Stadtverordnetenvorsteher Holger Bellino, auch Staatssekretär der CDU-Landtagsfraktion, gemeinsam mit Jugendwartin Gisela Helwig Theresa Wurm, Lara Käpplein und Johannes Pistorius (TSVF) für die jüngsten Erfolge bei den Deutschen Jugendmeisterschaften geehrt.
Erstmals mit Kok Pong Loke (Malaysia) im Team stellte sich im Sonntagsspiel ein TV Dillingen vor, der das SGA-Team in der Hinrunde mit einem 6:2 die erste Saisonniederlage beibrachte. So war die SGA gewarnt und wollte auch mit Blick auf die Tabellensituation in jedem Falle doppelt punkten. Hochkonzentriert gelangen Siege in den drei Eröffnungsdoppeln, lediglich im 2. HD zwischen S. Ames/Ch. Ames und Merz/Güttinger fiel die Entscheidung nach sehr wechselndem Spielverlauf erst im 3. Satz (21:9, 13:21, 21:15). Während Daniel Benz gegen den sehr starken Loke nichts ausrichten konnte, wiederholte Theresa Wurm im DE ihren Hinspiel-Sieg gegen Amelie Storch (21:8, 21:12) und brachte die SGA 4:1 in Führung. Doch nun warteten feste TVD-Trümpfe mit erheblichem Siegpotenzial. In ganz engen Begegnungen behielt die SGA zweimal die Oberhand: Robert Georg überzeugte in einem kampfbetonten Dreisatzmatch im 2. HE gegen den starken Florian Berchtenbreiter (15:21, 21:12, 21:18) und das GD S. Ames/L. Käpplein (9:3-Saisonbilanz) setzte sich in glänzender Manier gegen Kok Pong Loke/ Annika Oliwa durch (21:18, 21:17). Philip Merz blieb es vorbehalten, den zweiten Punkt für die sympathischen Dillinger einzuholen.   
Wochenende der Wahrheit – vier Teams wehren sich gegen den Abstieg
(gk) Die Aufstiegsfrage in der Zweiten Badminton Bundesliga Süd sollte nach dem überraschenden Punktabzug für den SV Fischbach wohl zugunsten des TSV Neuhausen geklärt sein. Bestenfalls kann der zuletzt so stark auftrumpfende TSV Neubiberg den bayerischen Lokalmatadoren in letzter Sekunde noch ein Schnippchen schlagen.
Spannung pur spielt sich indes in der Abstiegsfrage ab. Während der TuS Wiebelskirchen (1:19) erster Absteiger ist und der TV Dillingen (8:12) mit dem Rücken zur Wand steht, müssen sich gleich drei weitere Mannschaften aufgrund ihres Punktverhältnisses von 10:10 Sorgen machen:  der TSV Freystadt, der SV Fischbach und die SG Anspach. Der Kampf um den Klassenerhalt hat sich verschärft, da bei einem Abstieg von zwei Süd-Vereinen aus der Eliteliga konsequenterweise drei Vereine aus der 2. Liga Süd absteigen müssen.
Die SG Anspach hat es am kommenden Doppelspieltag vor heimischem Publikum mit dem TSV Freystadt und dem TV Dillingen zu tun. Beide Teams haben zuletzt bewiesen, dass sie bestens in der 2. Liga angekommen sind und in alle Begegnungen auf Augenhöhe gehen können. Schmerzlich musste dies die SGA bereits in der Vorrunde erfahren, als nach der unerwarteten 3:5-Niederlage beim TV Dillingen die Köpfe extrem tief hingen. In Komplettbesetzung würde die SGA gerne jeden erzielbaren Punkt mitnehmen, um endgültig die Klasse zu sichern. Die Spiele am Wochenende der Wahrheit finden am 22.2. (Freystadt) und am 23.2. (Dillingen) jeweils um 14 Uhr in der ARS-Sporthalle von Neu-Anspach statt. Hallo, ihr lieben hessischen Badmintonfreunde! Rafft euch auf, kommt mal wieder vorbei in der ARS-Halle. Es wäre schön, wenn wir mit eurer Unterstützung am Wochenende den Verbleib der einzigen hessischen Mannschaft in der Zweiten Bundesliga feiern könnten.
Lara Käpplein und Theresa Wurm holen zweimal Silber und zweimal Bronze bei den Deutschen Badminton Jugendmeisterschaften
(gk) Der Griff zum Deutschen Meistertitel blieb unseren beiden Jugend-Nationalspielerinnen verwehrt, doch mit dem Gewinn von zwei Vizetiteln und zwei 3. Plätzen brachten sie von den Deutschen Jugendmeisterschaften in Wesel eine reiche Ernte mit. Lara hatte bereits am Freitag vorgelegt. An der Seite ihres Mixedpartners Marvin Seidel (1. BC Bischmisheim) spielte sie sich mühelos bis ins Halbfinale vor, wo es dann beim 21:17, 21:19 gegen Max Weißkirchen/Eva Janssens (1. BC Beuel) erstmals eng wurde. Im Endspiel lockte gegen Johannes Pistorius (TSV Freystadt) / Linda Efler (TV Emsdetten) bei 19:17 schon der Gewinn des ersten Satzes, ehe dann doch ein 19:21, 14:21 „nur“ zum Vizetitel reichte. Mit Setzplatz 1 ging Lara mit ihrer Partnerin Jennifer Karnott (Spvgg. Sterkrade-Nord) im Damendoppel ins Rennen. Leider konnten die beiden gegen Linda Efler (TV Emsdetten) / Eva Janssens (1. BC Beuel) nicht den Sieg von den DM der Senioren in Bielefeld wiederholen und unterlagen mit 19:21, 13:21. Wenn auch der Traum vom Meistertitel nicht in Erfüllen ging - zwei deutsche Vizetitel beim letzten Start im Jugendbereich sind ein fantastisches Ergebnis.
Auch Theresa Wurm präsentierte sich in hervorragender Verfassung. Sie startete in allen drei Disziplinen – natürlich mit dem Hauptaugenmerk auf das Einzel, in dem sie ja in der 2. Liga viel Erfahrung sammeln konnte. Am Ende gelangte sie bis ins DE-Halbfinale, wo sie mit 13:21, 16:21 an dem 15-jährigen Newcomer Yvonne Li scheiterte, die schon bei den Seniorinnen bis ins Halbfinale vorgedrungen war. Im Damendoppel kämpfte sie sich an der Seite von Julia Kunkel (PTSV Rosenheim) beinahe überraschend bis ins Halbfinale vor, wo dann jedoch mit einem 14:21, 13:21 gegen die späteren Deutschen Meisterinnen Efler/Janssens Endstation war. Im 32-Feld des Mixed-Wettbewerbs gelang dann noch ein feiner 5. Platz, der unser Allround-Talent Theresa zusätzlich qualifiziert. Zwei dritte Plätze bedeuten für Theresa einen hervorragenden Abschluss ihrer „Jugend-Spielzeit“.
Zum Ausruhen ist kaum Zeit. Die neue Herausforderung wartet schon in zwei Wochen: Kampf um den Verbleib in der Zweiten Liga!
Hut ab vor Lara Käpplein - Bronze im Damendoppel bei Deutscher Meisterschaft
(gk) Damit hatten die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Gemeinsam mit Jeniffer Karnott von der Sportvereinigung Sterkrade-Nord (NRW) kämpfte sich Lara Käpplein als ungesetztes Damendoppel im 64-er Feld der Seniorinnen bis ins Halbfinale vor, wo sie vor der Rekordkulisse von 1500 Zuschauern am späten Samstagnachmittag den neuen Deutschen Vizemeisterinnen Isabel Herttrich/Carla Nelte von den Erstligisten PTSV Rosenheim/TV Refrath mit 8:21, 17:21 unterlagen. Nach einem Freilos in der 1. Runde hatten es die beiden 18-jährigen gleich mit der Top-Paarung Hanna Kölling/Mette Stahlberg zu tun, die in der 2. Liga Nord für den TV Refrath aufschlagen. Mit 21:15, 24:22 schalteten sie die an 3/4 Gesetzten aus und bescherten dem HBV-Trainergespann Franklin Wahab/Arnd Vetters einen von insgesamt nur zwei Podestplätzen hessischer Starter. In Runde 3 gelang gegen die erstligaerfahrenen Lisa Kaminski/Hannah Pohl (1. BC Beuel) ein deutliches 21:10, 21:11. Enger wurde es im Viertelfinale gegen Linda Efler/Eva Janssens (TV Emsdetten/1. BC Beuel), das mit einem 21:9, 19:21 (nach 19:11-Führung) im Entscheidungssatz aber doch souverän mit 21:14 gewonnen wurde. Zuletzt hatte SGA-Ikone Heike Schönharting die blau-weißen Farben auf den „Treppchen“ einer Deutschen Senioren-Meisterschaft vertreten: 1999 errang sie den DM-Titel im Einzel und 2000 wurde sie Dritte.
Für Käpplein/Karnott war dieser Erfolg eine willkommene Generalprobe für die Deutschen Jugendmeisterschaften 2014, die vom 7.-9. Februar in Wesel stattfinden. Dort geht das Doppel mit Setzplatz 1 ins Rennen, auf ihre VF-Gegnerinnen Efler/Jannsens (Setzplatz 2) könnten sie erst in einem möglichen Endspiel treffen. Auch Theresa Wurm, Setzplatz 3 im Einzel und im Doppel mit Julia Kunkel (PTSV Rosenheim), hofft bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf einen gelungenen Abschluss ihrer „Jugend-Starts“.
In einigen Disziplinen blieben SGA-Starter etwas hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurück. Bereits in der 1. Runde des GD scheiterten Mona Reich/Fabian Fritz (1. BV Maintal), in der 2. Runde des DD kam das Aus für Jule Peters/Tessa Koschig (1. BV Maintal) und Mona Reich/Sandra Emrich (TV Wehen) sowie für Daniel Benz/Robert Georg im HD und Jule Peters im DE. Daniel Benz, der in der 3. Runde gegen den amtierenden Jugend-Europameister Fabian Roth mit 15:21 und 17:21 unterlag, spielte phasenweise einen überragenden Ball, konnte sich aber gegen das aktuell wohl größte DBV-Talent der Herren nicht entscheidend durchsetzen. Ähnlich erging es Mona Reich beim knappen 20:22, 21:12,17:21 gegen die Berlinerin Lisa Deichgräber. Auch Theresa Wurm/Eva Kohlhaas (TV Wehen) im DD und Lara Käpplein/Marvin Seidel im GD (mit einem sehr guten 16:21, 17:21 gegen die neuen Deutschen Meister Michael Fuchs/ Birgit Michels) scheiterten in der 3. Runde.
Nicht zu bremsen - Theresa Wurm, Mona Reich und Jule Peters bei Hessischen und Südwestdeutschen Meisterschaften auf dem Treppchen!
(gk) Während sich die Herren diesmal in starker Enthaltsamkeit übten, glänzte die Damen-Garde der SGA mit überragenden Ergebnissen. Allen voran Theresa Wurm, die bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der Jugend in Gera drei und bei den Hessischen Meisterschaften zwei Titel gewann (Dameneinzel und Damendoppel). Mona wurde Hessische und Südwestdeutsche Meisterin im Doppel und Jule erzielte in beiden Wettkämpfen die Vizemeisterschaft im Damendoppel – das beste Ergebnis in ihrer sportlichen Karriere.
SGA-Team tankte in Erdinger Therme Kraft
(gk) Natürlich hingen die Köpfe der gesamten SGA-Crew nach der 2:6-Niederlage gegen den Tabellennachbarn TSV Neubiberg tief. Das Fehlen von Spitzenspieler Daniel Benz hatte die befürchteten Folgen bewahrheitet. Beide Herrendoppel unterlagen 18:21 und 16:21 und als sich dann auch noch das bislang so erfolgreiche Damendoppel Reich/Käpplein den fulminant auftrumpfenden Hauber/Hoffmann geschlagen geben musste, stand das Taunusteam mit 0:3 bereits angeschlagen mit dem Rücken zur Wand. Wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkte Theresa Wurms 21:11, 21:7 gegen Mai Ngyuen, das sie problemlos einfuhr, denn Robert Georg konnte Gregory Schneider in einem schnellen Zweisatzmatch nur phasenweise Paroli bieten und ließ den TSV mit 4:1 in Front gehen. Als dann auch noch Oldie Steffen Hornig nach aufopferungsvollem Kampf 15:21, 21:18, 19:21 unterlag, war der 5:1-Siegpunkt für die mannschaftlich sehr stark aufspielenden Neubiberger unter Dach und Fach. Während der eher überraschende 21:15, 19:21, 21:19-Dreisatzsieg von Christopher Ames gegen Benjamin Placzek Ergebniskosmetik bedeutete, scheiterte die SGA auch noch in ihrer saisonbesten Disziplin, dem GD, durch Ames, S./Käpplein unglücklich mit 16:21, 21:19, 19:21 gegen Hauber/Hauber. Der 2:6-Endstand tat bei aller Wertschätzung der gegnerischen Leistung doch ein wenig weh, zumal in Komplettbesetzung zumindest die Chance auf eine Punkteteilung bestanden hätte.
Die Frage, ob die enorme Leistungssteigerung des Teams in der Sonntagsbegegnung beim Spitzenreiter TSV Neuhausen wirklich auf den vorabendlichen Besuch der Erdinger Therme zurückzuführen ist, wird wohl unbeantwortet bleiben. Fakt ist, dass der neutrale Betrachter ein SGA-Team auf dem Feld sah, das auch mit Blick auf die beängstigende Verdichtung im Abstiegsbereich der Tabelle gegenüber dem Vortag „brannte“. Den Grundstein für den 4:4-Teilerfolg beim Spitzenreiter TSV Neuhausen legten die Ames-Geschwister Christopher und Sebastian, die in ihrem besten Spiel im SGA-Trikot Wadenka/Heumann mit 21:13, 21:16 keine Chance ließen. Etwas enger ging es im DD zu, doch auch Reich/Käpplein agierten eine Klasse stärker als am Vortag und brachten mit dem 2:0 Zwischenstand gehörige Unruhe in das TSV-Team. Die Freude sollte nicht lange anhalten, denn Georg/Wahab unterlagen Bednorsch/Beier ebenso deutlich wie die junge, noch 18-jährige südwestdeutsche Meisterin in DE, Theresa Wurm, die gegen das präzise „Ball-im-Spiel-halten“ der 20-jährigen slowenische Nationalspielerin Kaja Stankovic kein durchschlagendes Mittel fand. Beim Spielstand von 2:2 erlebten die zahlreichen Zuschauer mit dem GD das wohl spannendste Spiel des Tages, das nach hartem Kampf S. Ames/Käpplein mit 21:16, 15:21, 21:17 für sich entschieden. Robert Georg, der an diesem Wochenende glücklos agierte, kam anschließend gegen Tobias Wadenka mit 6:21, 10:21 mächtig unter die Räder und auch Christopher Ames konnte gegen Lucas Bednorsch nicht an die Einzelleistung des Vortags anknüpfen. Nun lastete der Druck auf Steffen Hornig, mittlerweile in seiner 15. Bundesligasaison, Patrick Beier, dem überragenden Spieler der letzten Saison (nur eine Niederlage), Paroli zu bieten. Im Hinspiel hatte Steffen 10:21, 17:21 verloren, diesmal gelang ihm im 1. Satz mit 21:9 eine überaus beeindruckende Revanche. Riesenpech dann allerdings für Patrick, als er sich gleich zu Beginn des 2. Satzes verletzte und aufgeben musste. „So möchte ich meine Spiele nicht gewinnen“, kommentierte Steffen Hornig das Geschehen und nahm auch keine Gratulationen an. Er sendet mit der gesamten SGA-Crew beste Genesungswünsche gen München. Trotz des überraschenden Unentschiedens befindet sich die SGA nun erstmals seit 21 Jahren Bundesligazugehörigkeit in Abstiegsgefahr. Da stehen bis zum 23. März wohl noch einige „abstiegs- und aufstiegsrelevante Endspiele an“, resümiert Spielertrainer Franklin Wahab und äußert sein Erstaunen über die sportliche Ausgewogenheit aller Teams in der laufenden Saison.       
Favorisierten Bayernteams mit Zuversicht entgegen treten
(gk) Bereits der 9. Spieltag kann in der 2. Badminton Bundesliga eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft bringen. Entweder Neuhausen setzt sich deutlich ab oder Fischbach erweitert endgültig den Kreis der Titelaspiranten auf zwei Teams. Dass die SG Anspach noch einmal angreifen kann, ist eher unwahrscheinlich. Immer noch sitzen den Hessen die unglücklichen Niederlagen in Dillingen und zu Hause gegen Fischbach im Nacken. „Da haben wir unser Ambitionen verspielt“, ist sich das Team einig. Nun muss es aufpassen, dass es nicht erstmalig in ihrer 21-jährigen Bundesligageschichte in den Abstiegskampf der 2. Liga verwickelt wird, in dem TuS Wiebelskirchen und TV Dillingen bereits stecken. Der Kreis der Absteiger könnte sich nämlich um einen weiteren Verein erhöhen, wenn aus Liga 1 zwei Süd-Vereine absteigen sollten. Vom „heißen“ Platz 6 ist die SGA nur einen Punkt entfernt. Hinzu kommt, dass die Mittelfeldteams TSV Freystadt und TSV Neubiberg zuletzt mächtig auftrumpften und alles andere als einen abstiegsverdächtigen Eindruck hinterließen. So gesehen ist es für das Taunusteam gebotene Pflicht, künftig möglichst wenig Punkte liegen zu lassen. In beide Wochenendbegegnungen bei den bayerischen Vereinen Neubiberg (5.) und Neuhausen (1.) geht die SGA nach Aktenlage allerdings als Außenseiter. Die Zuversicht befindet sich zwar im Reisegepäck, doch für einen Punktgewinn müssten schon alle über sich hinauswachsen und das zuletzt so schmählich vermisste Glück in die „Kleeblattstadt“ zurückkehren.
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch - Abschluss auf Schusters Rappen
(gk) Der Vorstand der Abteilung wünscht allen Mitgliedern der Badmintonabteilung, den treuen Fans und Freunden unserer Abteilung eine gesegnete Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2014.
Entgegen der Ankündigung im Saisonheft muss in diesem Jahr der Abmarschtermin für die Jahresabschlusswanderung um eine Stunde vorverlegt werden. Wir treffen uns bereits um 15.00 Uhr am Parkplatz der ARS-Halle, da wir den ersten Teil der Strecke per Bus zurücklegen. Der abendliche Einkehrschwung mit der obligatorischen Verleihung der "Amaryllis" für vorbildliches ehrenamtliches Engagement erfolgt traditionell ab 18.30 Uhr im "Feldbergblick" / Hunoldstal. Der Vorstand freut sich auf zahlreiches Fußvolk und selbstverständlich auch auf "Späteinkehrer" ohne Laufbeteiligung.
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen